Wie nennt man es, wenn man verheiratet ist, aber nicht rechtsgültig verheiratet?

In der freien Trauung begegnet mir als Traurednerin Potsdam immer wieder ein berührendes Phänomen:
Paare fühlen sich verheiratet – obwohl sie es rechtlich gar nicht sind.

Sie haben einander das Ja-Wort gegeben, eine Zeremonie gefeiert, Ringe getauscht – vielleicht sogar ein Eheversprechen gesprochen.
Aber: Ohne Unterschrift im Standesamt ist diese Verbindung rechtlich nicht bindend.


1. Gibt es dafür einen Begriff?

Einen offiziellen Begriff im deutschen Recht gibt es nicht. Umgangssprachlich und emotional nennt man solche Verbindungen oft:

  • Freie Ehe

  • Symbolische Hochzeit

  • Zeremonielle Eheschließung

  • Herzenshochzeit

  • Oder ganz einfach: Wir sind verheiratet – auf unsere Weise

Im Gegensatz zur eingetragenen Lebenspartnerschaft oder standesamtlichen Eheschließung fehlt hier der rechtliche Rahmen – aber dafür steckt oft besonders viel persönliche Bedeutung dahinter.


2. Was bedeutet das in der Praxis?

Wenn ihr eine freie Trauung in Potsdam oder Berlin feiert, seid ihr emotional und symbolisch verheiratet, aber nicht im rechtlichen Sinne.
Das heißt:

  • Es gibt keine steuerlichen Vorteile

  • Ihr seid nicht automatisch erbberechtigt

  • Ihr gilt vor dem Gesetz als unverheiratet

  • Es besteht keine gegenseitige gesetzliche Absicherung

Aber: Für viele Paare zählt nicht die rechtliche Form, sondern das, was im Herzen und im Kreis ihrer Liebsten passiert ist.


3. Warum entscheiden sich Paare bewusst für diesen Weg?

Ich als Traurednerin Berlin begleite viele Paare, die sich ganz bewusst gegen eine standesamtliche Trauung entscheiden – oder diese aus persönlichen Gründen auf später verschieben.
Gründe sind zum Beispiel:

  • rechtliche Komplikationen (z. B. bei verschiedenen Nationalitäten)

  • kein Bedürfnis nach rechtlicher Bindung

  • bereits bestehende Lebenspartnerschaft

  • oder einfach: Der Wunsch, frei und ohne Bürokratie Ja zu sagen


4. Ist das weniger „wertvoll“?

Ganz im Gegenteil.
Für viele meiner Paare ist die freie Trauung der emotionalste und tiefgründigste Moment ihres gemeinsamen Weges.
Unabhängig davon, ob ein Standesbeamter eine Urkunde überreicht hat oder nicht.

Als Hochzeitsrednerin Potsdam und kreative Stimme hinter Romy Redet ist es meine Aufgabe, dieser Verbindung Worte zu schenken – so, dass ihr euch gesehen, verstanden und bestärkt fühlt.


Fazit: Wenn ihr euch verbunden fühlt, seid ihr verbunden – auch ohne Rechtsform

Rechtlich mag es keine offizielle Bezeichnung geben für eine Ehe ohne Standesamt.
Aber emotional kann sie genauso stark sein – oder sogar noch intensiver, weil sie ganz freiwillig und bewusst geschlossen wurde.

Ich bin Romy Wassermann, Traurednerin Potsdam, Rednerin Berlin und Wegbegleiterin für freie Trauungen mit Herz und Haltung.
Wenn ihr euer Ja-Wort feiern wollt – auf eure Weise – dann bin ich gern an eurer Seite.


💌 Ihr habt keine Lust auf Behördenformulare, wollt euch aber trotzdem tief und echt das Ja-Wort geben? Ich gestalte mit euch eine freie Trauung, die euch trägt – ganz ohne Stempel, aber mit ganz viel Gefühl.

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